Elopement im Allgäu - Heiraten (im Allgäu) zu Zweit

Elopement Allgäu - Heiraten im Allgäu - Heiraten in Oberstdorf
Elopement Allgäu - Heiraten im Allgäu - Heiraten in Oberstdorf

Wer oder was ist dieses Elopement? Immer öfter liest oder hört man, dass Paare ihre Hochzeit als sogenannte Elopement Hochzeit feiern.

Diese Form der Hochzeit kommt immer mehr in Mode. In Zeiten der Schnelllebigkeit, des Massenkonsums und der absolut überteuerten Preise für Locations etc. zieht es immer mehr Menschen und vor allem Hochzeitspaare in die Natur. Sie wollen weg vom Trubel und den Regeln von großen Feiern. Das Ergebnis? Pure Emotionen und Zeit für Sich.

 

Steffi und Fabian haben genau so ein Elopement gewagt. Ihre Erfahrungen haben sie mit uns geteilt. Aber lest selbst, warum die Beiden sich für ein Elopement entschieden haben und ob sie alles wieder genau so machen würden:

Unser Entschluss nur im kleinen Kreis zu heiraten (in unserem Fall ein wirklich überschaubarer Kreis mit Braut, Bräutigam und Fotografin ) stand relativ schnell fest. Wie kam es dazu? Wir durften in den letzten Jahren viele Familienmitglieder und Freunde an ihrem ganz besonderen Tag als Gäste begleiten und hatten auf jeder einzelnen Hochzeit eine tolle Zeit. Dabei haben wir aber erkannt und für uns entschieden, dass wir weder Ambitionen haben ein großes Fest zu organisieren, noch eine allzu große Motivation verspüren einen monatelangen Vorbereitungsmarathon inklusive hysterischer Anfälle und Nervenzusammenbrüche zu durchlaufen. Schon allein die Vorstellung zig Einladungskarten, Schrifttypen und potentielle Motive zu vergleichen, auszusuchen usw. lösten bei uns eher Panikattacken als Vorfreude aus. Von der Auswahl der Gästeliste über das Besuchen verschiedener potenzieller Locations, Aussuchen des Blumenschmucks, Ausarbeiten von Sitzplänen und der Entwicklung eines Dekorationskonzeptes (ganze Konzepte - Ja, das gibt es mittlerweile tatsächlich) möchten wir an dieser Stelle gar nicht erst anfangen. Letztendlich entschieden wir uns nur zu zweit zu heiraten und auch niemanden von unserem Plan zu erzählen. Ein positiver Nebeneffekt war dabei ganz klar, dass im Vorfeld weder Fragen zum Brautkleid, der Menüauswahl oder zum Blumenschmuck auftauchten. Keine Fragen á la „Wollt ihr wirklich eine Star Wars Hochzeitstorte“ oder „Habt ihr denn schon Ringe?“. Warum das für uns so wichtig war? Wir wollten in aller Ruhe, stressfrei einen besonderen Tag für nur uns beide, nach unseren Vorstellungen -unsere „kleine Traumhochzeit“- planen. Einen Tag an dem das „Wir“ im Mittelpunkt steht und nicht die Größe der Hochzeitstorte oder die Dekoration der Tische. Einen Tag, an dem man bewusst die vielen kleinen Momente wahrnehmen und genießen kann ohne einen straffen Zeitplan folgen zu müssen. Einen Tag an den man sich auch später noch voller Freude erinnert und sich ganz sicher ist, es jederzeit wieder so zu machen. Wir hatten genau so einen Tag, unseren Tag. Für uns war und ist er perfekt.

So viel zu unserer Motivation und die Überleitung zu „wie haben wir unsere „Operation Hochzeit“ geplant und organisiert?“. Nach einer sehr professionellen Google Recherche waren wir uns rasch einig, dass wir gerne im Allgäu, genauer gesagt im königlichen Jagdschloss in Oberstdorf heiraten möchten. Die Bilder sprachen einfach für sich. Berge, Natur und ein bisschen Prunk ließen vor allem das Herz der angehenden Braut höher schlagen. Anschließend reihten sich noch einige Stunden Recherche für das Hotel (Bergkristall in Oberstaufen), Fotograf, Styling und Brautstrauß an. Innerhalb weniger Tage hatten wir unsere Hochzeit so gut wie fertig geplant. Zugegeben, wir waren selbst ein bisschen überrascht wie schnell und unkompliziert das alles von statten ging. Von monatelangen Planungsstress keine Spur. Sollte das alles wirklich so problemlos funktionieren? Ein bisschen Unsicherheit schwang dabei natürlich auch mit, hatten wir die liebe Eva und Gabi, die das Brautstyling übernommen hat, nie persönlich getroffen. Doch in beiden Fällen konnten uns Telefonate diese Unsicherheit sehr schnell nehmen. Und hier ein kleiner Spoiler: JA, es sollte tatsächlich alles problemlos funktionieren.

Wir verabschiedeten uns also Mitte Mai offiziell in den „Wanderurlaub“ und hatten neben unseren Wanderschuhen unter anderem auch noch Trauringe und ein Brautkleid dabei. Mit Eva hatten wir vorab vereinbart, das Shooting auf zwei Tage aufzuteilen. Für uns war das –auch im Nachhinein- die beste Entscheidung, da wir so einige Tage später ganz entspannt noch Bilder an verschiedenen Locations machen konnten. Um das Ganze an dieser Stelle etwas abzukürzen: Wir hatten einen wundervollen, entspannten und intimen Tag, den wir in vollen Zügen genießen konnten. Weder der Regen, noch die kurzzeitige Straßensperrung auf dem Weg zum Standesamt konnten daran etwas ändern (vermutlich nur, weil wir es schlussendlich pünktlich geschafft haben). Wenn wir jetzt, zwei Monate später, Evas wundervolle Bilder in den Händen halten, haben wir wieder „unseren Tag“ und die besonderen Momente vor Augen und sind bestärkt darin, dass wir alles richtig gemacht haben.

 

Abschließend müssen wir auf alle Fälle noch anmerken, dass wir mit Eva und Gabi (quasi ein unschlagbares Duo) wahnsinnig großes Glück hatten, da beide unfassbar sympathisch sind und einen wirklich großen Teil dazu beigetragen haben, dass unser Tag ganz besonders wurde. Auch das Hotelteam war absolut spitze und hat uns bei absolut allen Wünschen unterstützt.

 

Danke Eva, dass du uns an unserem Tag begleitet hast, wir hätten uns keine bessere Fotografin wünschen können. Wir sind noch immer sprachlos, wenn wir unsere Bilder ansehen und haben, Dank dir, wunderschöne Erinnerungen an unseren Hochzeitstag!

 

Steffi & Fabian

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